Die Wüste in Dubai

Wenn du etwas einzigartiges Erleben möchtest, mache es so wie ich: fliege weit weg und lass dich überraschen, was dich dort erwartet. Ich erzähle dir mal, was ich auf meiner Reise alles erleben durfte:

 

Meine Reise nach Dubai begann ich alleine, um Land und Leute kennenzulernen. Die ersten Tage vergingen wie im Flug. Ich erkundete alles, was mir unter die Augen kam, war am Strand, der traumhaft weiß ist, eine angenehme Wassertemperatur hat und geradezu zum Schwimmen einlädt.

Ich bemerkte aber schnell das mir die Gesellschaft anderer fehlte und so suchte ich im Hotel und den näheren Hotelanlagen nach einer Gruppe, die zu mir passte. Das war einfach, einige Tage später hatte ich sie gefunden. Wir unternahmen Stadtbummel und viele andere Dinge, die gemeinsam viel mehr Spaß machen.

Dubai ist ausgesprochen gigantisch. Wir beschlossen, eine kurze Visite in Abu Dhabi zu machen.

Wir verstanden uns richtig gut, unser nächstes Ziel sollte die Wüste sein.

Da wir alle in einem Hotel untergekommen sind, war es ein leichtes,  Informationen über Abu Dhabi zu erhalten. Ich bekam eine Adresse von einem Fremdenführer, den sie den Wüstenkenner nannten.

Gleich am nächsten Tag ging das Abenteuer los. Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg. Als wir beim Wüstenkenner ankamen und er uns alles erklärte, wurde ich von ihm richtig überrascht, denn es ging mit Kamelen und Dromedare in die Wüste, nicht so wie ich vermutete mit einem Auto.

Schon allein den Ritt auf einem Kamel muss man erlebt haben, eine Mitreisende aus der Gruppe, der ich mich angeschlossen hatte, ist fast hinuntergefallen, als das Tier aufstand.

Wir buchten ein Tag, ich war richtig aufgeregt und das wirst du auch sein, wenn du dich dafür entscheidest, es mir nachzumachen, da bin ich mir sicher. 🙂

In der Wüste angekommen machten wir zum Auftakt im Schatten eines Busches erst mal eine Teepause, ja du hast richtig gelesen, denn ein heißes Getränk, an einem der heißesten Orte der Welt, ist erfrischend und kühlt von innen.

 

Kamel in der Wüste Abu Dhabi

 

Dann ging es los, ich wickelte mir ein Tuch so um, so dass nur wenig Sand zwischen Tuch und Sonnenbrille, die ich mir auch aufsetzte, kommen konnte. Da ich es nicht richtig hinbekam eilte unser Wüstenkenner zur Hilfe.

Nach ein paar Schritten war klar, das die Wüste mehr zu bieten hat, als man denkt, überall Dünen in verschiedenen Formen und diversen Tierspuren. Unser Führer kannte sie alle und erklärte uns Wissenswertes zu vielen Lebewesen in der Wüste.

 

Der Sand selbst war voller Leben.

 

Maharag, wie unser Führer wirklich heißt, griff in den Sand und holte eine Handvoll zum Anschauen. In dem bisschen Sand, den er zum Schluss noch auf der Hand hielt, krabbelten viele verschiedene Kleinstlebewesen, die man kaum erkannte, man musste schon richtig hinsehen, um etwas zu erkennen. Die Ruhe der Konzentration auf dieses Erlebnis wurde jäh durchbrochen, als ein Kamel anfing zu röhren. Wir sind alle so Erschrocken das, selbst wenn ich jetzt noch daran denke, mir das Herz klopft.
Nachdem wir den Schreck verdaut haben, ging unser Weg weiter in die Mitte der Wüste, immer wieder tauchten vereinzelte Büsche, Kakteen und eine herrliche Wüstenlandschaft auf. Einige Zeit später blieben wir an einer Stelle stehen, an der wir (nicht Wissenden) einfach nur goldfarbenen Sand sahen. Maharag hingegen erzählte uns, das man hier nur graben müsse, um an Wasser zu kommen.

Gesagt, getan, wir gruben bis das Wasser kam, als es dann endlich an der Oberfläche auftauchte, freute ich mich wie ein Kind, das zum ersten Mal Schnee sieht.

Die Hitze machte uns allen zu schaffen. Als wir inmitten der Wüste auf einmal Menschen und Tiere herum laufen sahen, dachte ich zunächst an eine Fata-Morgana. Mein Gesichtsausdruck hatte mich wahrscheinlich verraten, denn Maharag lachte und erklärte, dass wir ein Beduinen-Lager vor uns hatten, in der wir der Hitze trotzen konnten.

Kinder kamen auf uns zu gerannt, im Schlepptau liefen Hunde hinterher. Als sie bei uns ankamen, wurden wir mit Geschrei und Jubel begrüßt, den Rest zum Lager hin wurde uns in die Haare gefasst.

Im Lager angekommen und den Begrüßungsrummel hinter uns, wurden wir mit frisch aufgebrühtem Kaffee, Tee und teils auch für mich als Vegetarier sehr schmackhaften Leckereien bedient. Nach der langen Wüstenreise ein wahrer Segen.

Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Um dort hinzukommen, fuhren wir diesmal mit einem Jeep und spannenden Fahrmanöver in Richtung Stadt.
Ich hoffe, ich habe dir die Wüste ein Stück weit nahebringen können und du wirst auf deiner Reise dort genauso viel Spaß wie ich haben.

 

Rhinozeross in der Wüste

Willkommen auf Desert Rhino, meinem Reiseblog!

Hier entführe ich Dich in die spannendsten Erlebnisse meiner Reisen. Begleite mich bei meinen Abenteuern und lerne die Welt neu aus meinen Schilderungen kennen… 🙂

Ferne Länder, davon träume ich seit ich ein kleines Kind bin. Am meisten haben es mir die heißen Gegenden der Erde angetan. Kulinarisch vergleiche ich mich gerne mit einem Nashorn/Rhinozeross, daher wirst Du zu meinen Reiseberichten auch die kulinarischen Highlights der jeweiligen Region kennenlernen, natürlich ausschließlich pflanzlichen Ursprungs! Ich bin seit ich 16 Jahre alt bin, Vegetarier und liebe die vegetarische Küche. Ich hoffe auf meinen Reisen praktische Tipps für meine Kochkünste zu erfahren und werde Dich natürlich stets im Bilde halten…

Aktuell bin ich bei den Reisevorbereitungen und packe hier in Bern meinen Rucksack, einen Osprey Farpoint 40.

Hinein kommt neben meinem Samsung S5, Kleidung, Handtuch, Hygieneartikeln, Lenovo Laptop, Ausweisen und Kreditkarte natürlich noch meinen „Vegan Passport“. Dort finde ich in 72 Sprachen auf jeweils nur einer Seite, welche Zutaten nichts in meinem Essen zu suchen haben.

Ich freue mich sehr daauf der Schweiz lebewohl zu sagen und meine Reise zu beginnen! 🙂